Rezension: „Der Sommer der Sternschnuppen“ von Mary Simses

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Titel: Der Sommer der Sternschnuppen

Autor: Mary Simses
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erschienen: 2016
Kosten: 9,99€ (Taschenbuch)
448 Seiten
ISBN: 978-3-7341-0253-0


Darum geht es:

Für Grace Hammond ist Ordnung nicht nur das Halbe, sondern definitiv das ganze Leben. Ein Rechtschreibfehler? Noch dazu für jeden ersichtlich? Unvorstellbar! Ein ungeordnetes Bücherregal? Ein Graus!
Umso schlimmer ist es für Grace, als die Welt, wie sie sie kennt, um sie herum zusammenbricht. Ihr Freund verlässt sie, sie verliert ihren Job und zu allem Überfluss ist auch noch ihre Wohnung vorübergehend unbewohnbar.
Also bleibt Grace nichts anderes übrig, als zumindest für eine Weile zurück zu ihren Eltern ins beschauliche Örtchen Dorset zu ziehen. Für Grace der Horror, nicht nur weil ihre Eltern ständig versuchen, Grace‘ Leben nach ihren Vorstellungen zu lenken. In Dorset passierte etwas, das Grace mit aller Macht zu vergessen versuchte und nun muss sie sich diesem unverarbeiteten Verlust stellen.
Aber nicht nur Grace ist zurück in ihrem Heimatdorf. Auch ihre Jugendliebe Peter hat es dorthin zurückverschlagen und er soll nicht der einzige Mann sein, der neu in Grace‘ Leben tritt.

Die Autorin:

Der Sommer der Sternschnuppen ist das zweite Buch, das von Autorin Mary Simses in der Random House Verlagsgruppe veröffentlicht wurde. Bereits 2014 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Der Sommer der Blaubeeren“ und obwohl auch der schon viel Lob erhielt, war ihr zweites Buch, mein erster Roman von ihr (Schande auf mein Haupt..).

Das Cover:

Danke, danke, danke liebe Coverdesigner von Blanvalet! Dieses Cover ist einfach so schön und so sommerlich, dass ich das Buch wirklich überall mit hingeschleppt habe, einfach weil es so Sommerlaune gemacht hat.

Meine Meinung zum Buch:

Sein wir doch mal ehrlich Mädels! Wenn wir uns im Sommer irgendwo auf den Liegestuhl wälzen und ein Buch aus der Strandtasche ziehen, dann wollen wir vor allem unterhalten werden. Wir wollen süße Typen anschmachten und für eine kurze Zeit vergessen, dass unser Liegestuhl im Wohnzimmer steht und es draußen schon seit zwei Wochen durchgehend regnet.
Mary Simses gibt und genau das. Normalerweise gefällt es mir überhaupt nicht, wenn eine Autor seine Szenen bis zum kleinsten Detail darstellt – wenigsten einen kleinen Raum für eigene Vorstellungen muss man mir schon lassen. Aber in diesem Buch ist es einfach absolut passend. Simses beschreibt die Schauplätze in Dorset mit so viel Liebe fürs Detail, dass ich die Seeluft auf der Zunge schmecke und den Apfelkuchen schon riechen kann. Mit jedem Wort wird man mehr und mehr in Sommerstimmung versetzt und auch die Männer zum Anschmachten baut die Autorin zu Genüge mit ein. Dabei ist wirklich für jede Leserin ein passender Verehrer dabei.
Grace ist dabei eine Protagonistin, die ich von der ersten Sekunde an in mein Herz geschlossen habe. Man weint mit ihr, wenn sie einen Stück für Stück weiter in ihre Geschichte einsehen lässt, man lacht mit ihr, wenn ihr völlig verrückter Ordnungswahn sie in die unvorstellbarsten Situationen bringt und man verflucht mit ihr alles und jeden, als die Geschichte es einfach nicht gut mit ihr zu meinen scheint.
Aber nicht nur Grace hat mich in ihren Bann gezogen. Auch die Nebencharaktere haben alle eine ganz eigene Geschichte und die ist in jedem Fall so gut ausgearbeitet, dass man das Gefühl hat, jedem von ihnen ins Herz zu blicken.
Die Geschichte ist abwechslungsreich und hält einige Überraschungen bereit, auch wenn ihr endgültiger Verlauf durch irgendwie sehr vorhersehbar ist. Das stört beim Lesen aber überhaupt nicht und macht das Buch auch nicht langweilig. Und zumindest kurz vor Ende lässt uns Simses noch mal alle die Luft anhalten.

Mein Fazit:

Wer „Der Sommer der Sternschnuppen“ ließt, darf kein literarisches Meisterwerk erwarten und auch wer eine neue außergewöhnliche Story sucht, ist hier Fehl am Platz. Für alle anderen ist das Buch allerdings die perfekte Sommerlektüre. Die Geschichte nimmt uns mit in einen aufregenden Sommer, lässt uns die Sonne auf der Haut spüren und gibt uns einen abwechslungsreichen Plot, ohne dass man viel nachdenken muss. Leichter Lesestoff, der einfach Spaß macht. Klare Leseempfehlung!

3 von 5 Punkten

Eure Feli

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